Krankenhausapotheke

Wir kümmern uns lückenlos um die Arzneimittel unserer Patienten. Von der Krankenhausaufnahme bis zur Entlassung.

Unser Ziel ist die Förderung einer patientenorientierten Pharmazie:
Für alle Krankenhauspatienten soll eine sichere, effektive und wirtschaftliche Arzneimitteltherapie gewährleistet sein!

Die Apotheke der Havelland Kliniken GmbH bietet vielfältige Service- und Informationsangebote. Sie versorgt die Patienten der Kliniken Nauen und Rathenow mit Arzneimitteln. Dazu sind ca. 2500 verschiedene Medikamente vorrätig.

Unser Team aus Apothekern, pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten, Pharmazieingenieurin und -praktikanten beliefert regelmäßig sämtliche Stationen mit über 5oo Betten und die Funktionseinheiten wie OP, Anästhesie, Endoskopie oder Röntgenabteilung. Darüber hinaus wird eine Vielzahl von pharmazeutischen Dienstleistungen rund um das Arzneimittel in den Havelland Kliniken angeboten (siehe Schaubild).

Dr. rer. nat. André Schäftlein
Apothekenleiter
Dr. rer. nat. André Schäftlein
Fachapotheker für Klinische Pharmazie
Arzneimittelinformation und Infektiologie

Klinik Nauen
Tel: 03321 42-1798
Fax: 03321 42-151098

E-Mail:    andre.schaeftlein@havelland-kliniken.de

Weitere Ansprechpartner

Paula Kujak

Paula Kujak

Apothekerin

Silvia Pabel

Silvia Pabel

Apothekerin

Tobias Störmer

Tobias Störmer

Fachapotheker Allgemeinpharmazie

Pauline Kanzler

Pauline Kanzler

Apothekerin

Ulrike Liebsch

Ulrike Liebsch

Fachapotheker Klinische Pharmazie und Onkologie

Lazar Markovic

Lazar Markovic

Apotheker

Erik Prast

Erik Prast

Apotheker, Spezialisierung Kinderpharmazie

Timur Jegiasarjan

Timur Jegiasarjan

Fachapotheker Klinische Pharmazie und Infektiologie

Marlen Masson

Marlen Masson

Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin

Nicole Nachtigall

Nicole Nachtigall

Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin

Tanja Philipp

Tanja Philipp

Pharmazeutisch-technische Assistentin

Stefanie Gellhorn

Stefanie Gellhorn

Pharmazeutisch-technische Assistentin, PTA Onkologie DGOP

Leistungsprofil
Pharmazeutische Patientenaufnahme / Arzneimittelgespräch
Unsere Patienten haben am Beginn der Krankenhausbehandlung die Möglichkeit, täglich von 08:30 Uhr bis 13:00 Uhr mit einem/r Krankenhausapotheker/in über ihre Medikamente zu sprechen. Dabei erfolgen die Arzneimittelanamnese und die Dokumentation der häuslichen Medikation. Durch diese pharmazeutische Aufnahme erhält der Arzt eine auf Wechselwirkungen und potentielle Nebenwirkung überprüfte und aufbereitete Medikationsübersicht des Patienten als Grundlage für seine Arzneimittelanordnung. Im Gespräch können außerdem Fragen des Patienten zu seinen Medikamenten und deren Anwendung geklärt werden.
Stationsapotheker
Die flächendeckende und auf allen Abteilungen etablierte Arbeit der Stationsapotheker liefert einen wichtigen Beitrag zur Arzneimitteltherapiesicherheit. Ärzte und Pflege erhalten individuelle Hilfe und Unterstützung durch den Apotheker bei Fragen rund um die Medikation. Die Arzneimittelkurven der Patienten werden auf Vollständigkeit und mögliche arzneimittelbezogene Probleme überprüft. Der Stationsapotheker gibt Empfehlungen bei der Auswahl und Dosierung von Medikamenten, sowie bei Dosisanpassungen auf Grund von Organerkrankungen.
Pharmazeutische onkologische Sprechstunde

Die Krankenhausapotheke der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe bietet den Patientinnen und Patienten mit einer onkologischen Erkrankung eine individuelle Arzneimittelberatung an.

Im Rahmen dieser Beratung können sich Patienten zu Wirkung, Neben- sowie Wechselwirkung von Arzneimitteln informieren. Der Fokus kann hierbei auf die Nebenwirkungen gelegt werden und darauf, welche schulmedizinischen und naturheilkundlichen/ alternativen Arzneimittel in der Zeit vor, während und nach der Chemotherapie sinnvoll und nützlich sind.

Termine für die onkologisch- pharmazeutische Sprechstunde sind immer montags und freitags von 13:30 – 14:30 Uhr möglich.

Anmeldung über die onkologische Tagestherapie oder direkt in der Apotheke unter der Telefonnummer 03321/ 42-1790

Antibiotic Stewardship
Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Team aus Ärzten und Apothekern in den Havelland Kliniken, das allen Fachabteilungen, die Antibiotika verschreiben, mit Rat zur Seite steht. An beiden Standorten führen wir wöchentliche Visiten bei Patienten durch, die unter einer antibiotischen Therapie stehen. Ziel ist es, den Antibiotikaeinsatz so zu gestalten, dass Infektionserkrankungen mit den richtigen Antibiotika ausreichend lange behandelt und Fehldiagnosen frühzeitig erkannt werden.

Ein zu viel an Antibiotika heißt für den Patienten in der Summe ein klar schlechteres Behandlungsergebnis. Erhebliche Nebenwirkungen sind die Folge (z. B. Verwirrtheit bei alten Patienten) und der nachhaltige Verlust seiner lebenswichtigen Bakterienwelt (Mikrobiom).

Mit unserem innovativen Ansatz, ein ABS-Team für den klinischen Alltag mit allen notwendigen Ressourcen bereitzustellen und somit eine regelmäßige infektiologische Beratung in allen Abteilungen zu ermöglichen, gehen die Havelland Kliniken im Land Brandenburg einen wichtigen Schritt, der eine konkrete Hilfestellung für jeden Patienten mit einer Antibiotikatherapie darstellt.

Ernährungsberatung
Zu diesem Aufgabengebiet der Klinikapotheke gehört auch die Beratung über enterale Ernährung (Sondenkost). Im Rahmen der pharmazeutischen Patientenaufnahme überprüfen wir auch, ob eine Mangelernährung vorliegt. Bei Auffälligkeiten werden die Teams der Apotheke und der Ernährungsberatung aktiv. Zusammen suchen wir für Sie die optimale Lösung, um Ihren Ernährungsstatus zu verbessern.
Inhaler Schulung
Wenn Sie bei uns stationär aufgenommen werden und Probleme bei der Inhalation Ihrer verordneten Sprays haben, kommen wir gern vorbei, um die Pharmakotherapie zu überprüfen und eventuell zu optimieren sowie in der richtigen Anwendung zu schulen. Sprechen Sie Ihre Probleme in der pharmazeutischen Patientenaufnahme oder auf Station aktiv an.
Wir helfen Ihnen gern.

Mit unserem innovativen Ansatz, ein ABS-Team für den klinischen Alltag mit allen notwendigen Ressourcen bereitzustellen und somit eine regelmäßige infektiologische Beratung in allen Abteilungen zu ermöglichen, gehen die Havelland Kliniken im Land Brandenburg einen wichtigen Schritt, der eine konkrete Hilfestellung für jeden Patienten mit einer Antibiotikatherapie darstellt.

Arzneimittelinformation unter Kollegen
  • Arzneimittelrecherchen zu speziellen Fragestellungen (Beantwortung von jährlich ca. 1500 Anfragen z. B. zu Auswahl, Dosierung, Neben- und Wechselwirkungen, Risiken, Kompatibilität, Applikation, Mischbarkeit und Lagerung)
  • Bearbeitung und Weiterleitung von Arzneimittelrückrufen der pharmazeutischen Industrie
  • Aufbau und Pflege von Arzneimittelinformations- und Dokumentationsdatenbanken
  • Elektronisches Arzneimittelkonsil
Weitere Aktivitäten intern und extern
  • Mitarbeit in der Hygienekommission
  • Vorsitz der Gruppe „Moderne Wundversorgung“
  • Arzneimittelkundeunterricht für Krankenpflegeschüler
  • Seminare für Studierende der FU Berlin und der Apothekerkammer
  • Fortbildungsseminare zur medikamentösen Pharmakotherapie für Patienten und Mitarbeiter
  • Vorträge in Patientenselbsthilfegruppen
Arzneimittelherstellung
In der Krankenhausapotheke werden einzelne patienten-individuelle Rezepturen als auch Großchargen für den Klinikbedarf hergestellt. Wir fertigen insbesondere für die Kinderklinik diverse Arzneiformen wie Pulver, Kapseln, Säfte, Salben und Lösungen an.
Unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen werden Patientenindividuelle intravenöse Chemotherapien am Tag der Gabe in sterilen Reinräumen hergestellt und „gebrauchsfertig“ zur Station geliefert.

Die Arzneimittelherstellung erfolgt unter ständiger Qualitätskontrolle nach standardisierten Arbeitsanweisungen. Sämtliche verwendeten Ausgangsstoffe werden vor der Verarbeitung analytisch geprüft. Alle Herstellungsschritte werden dokumentiert und die fertigen Arzneien nach Endkontrolle durch die Krankenhausapotheke freigegeben.

Pharmazeutische Logistik

Pharmazeutische Logistik

Die pharmazeutische Logistik der Krankenhausapotheke ist weit mehr als die bloße Belieferung mit Arzneimitteln:

  • Versorgung der Stationen mit Arzneimitteln, Infusions- und Ernährungslösungen, Röntgenkontrastmitteln, Blutprodukten (und deren Dokumentation nach den Vorgaben des Transfusionsgesetzes), Desinfektionsmitteln und Hautschutz-, Hautpflege- sowie ausgewählten Medizinprodukten
  • Bezug von Importen falls notwendig
  • Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit durch gezielte Produktauswahl (z. B. Vermeidung von Verwechslungen durch ähnlich klingende oder ähnlich aussehende Arzneimittel)
  • Medikationsfehlermeldesystem (CIRS)
  • Arzneimittelverkauf für Mitarbeiter
  • Optimierung des Bestellwesens (Lieferantenzahl, Produktpalette, Bestellzeitpunkte)
  • Produktprüfung und -auswahl nach aktuellen Leitlinien, Bioäquivalenz, Wirtschaftlichkeit, anwenderfreundlicher Handhabung und ökologischen Aspekten
  • Warenannahme mit Eingangskontrolle
  • Arzneimittelrücknahme und fachgerechte Entsorgung
  • Arzneimittel-Verbrauchscontrolling (Statistik, Auswertung)
  • Umsetzung und Überprüfung des Betäubungsmittelrechts
  • Mitwirkung bei der Erarbeitung von Therapierichtlinien
Teledermatologie trifft Pharmazie
Unsere Klinik bietet Ihnen eine moderne, enge Zusammenarbeit zwischen Apotheke und Dermatologie – auch über telemedizinische Wege. Damit stellen wir sicher, dass Sie bei allen Fragen und Problemen rund um Haut und Wunden schnell, unkompliziert und fachübergreifend betreut werden.

Wenn es zu Hautveränderungen, Reizungen, Entzündungen oder Wundheilungsstörungen kommt, arbeiten unsere Apothekerinnen und Apotheker eng mit den Dermatologinnen und Dermatologen der Klinik zusammen. Durch den direkten Austausch über gesicherte digitale Kommunikationswege können Befunde gemeinsam beurteilt und Therapien zeitnah abgestimmt werden – ohne lange Wartezeiten und ohne unnötige Verzögerungen in der Behandlung.

Für Sie bedeutet das: Ihre Anliegen werden schnell von mehreren Fachdisziplinen gemeinsam betrachtet. So können beispielsweise Wunden gezielter versorgt, Hautreaktionen auf Medikamente besser eingeordnet und individuelle Therapieempfehlungen noch präziser angepasst werden.

Weitere pharmazeutische Dienstleistungen
Pharmazeutische onkologische Sprechstunde

Die Krankenhausapotheke der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe bietet den Patientinnen und Patienten mit einer onkologischen Erkrankung eine individuelle Arzneimittelberatung an.

Im Rahmen dieser Beratung können sich Patienten zu Wirkung, Neben- sowie Wechselwirkung von Arzneimitteln informieren. Der Fokus kann hierbei auf die Nebenwirkungen gelegt werden und darauf, welche schulmedizinischen und naturheilkundlichen/ alternativen Arzneimittel in der Zeit vor, während und nach der Chemotherapie sinnvoll und nützlich sind.

Termine für die onkologisch- pharmazeutische Sprechstunde sind immer montags und freitags von 13:30 – 14:30 Uhr möglich.

Anmeldung über die onkologische Tagestherapie oder direkt in der Apotheke unter der Telefonnummer 03321/ 42-1790

Antibiotic Stewardship

Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Team aus Ärzten und Apothekern in den Havelland Kliniken, das allen Fachabteilungen, die Antibiotika verschreiben, mit Rat zur Seite steht. An beiden Standorten führen wir wöchentliche Visiten bei Patienten durch, die unter einer antibiotischen Therapie stehen. Ziel ist es, den Antibiotikaeinsatz so zu gestalten, dass Infektionserkrankungen mit den richtigen Antibiotika ausreichend lange behandelt und Fehldiagnosen frühzeitig erkannt werden.

Ein zu viel an Antibiotika heißt für den Patienten in der Summe ein klar schlechteres Behandlungsergebnis. Erhebliche Nebenwirkungen sind die Folge (z. B. Verwirrtheit bei alten Patienten) und der nachhaltige Verlust seiner lebenswichtigen Bakterienwelt (Mikrobiom).

Mit unserem innovativen Ansatz, ein ABS-Team für den klinischen Alltag mit allen notwendigen Ressourcen bereitzustellen und somit eine regelmäßige infektiologische Beratung in allen Abteilungen zu ermöglichen, gehen die Havelland Kliniken im Land Brandenburg einen wichtigen Schritt, der eine konkrete Hilfestellung für jeden Patienten mit einer Antibiotikatherapie darstellt.

Film: Was du gegen Antibiotikaresistenzen tun kannst!

Der Film ist durch öffentliche Förderung entstanden und so auch frei verfügbar, solang das Konsortium InfectControl 2020 als Produzent des Films genannt wird und das BMBF als Fördermittelgeber.

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