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ELTERNTELEFON
Erreichbarkeit Elterntelefon
Telefonnummer: 0173 2020588
Das Elterntelefon ist zu folgenden Zeiten erreichbar:
Erreichbarkeiten:
Montags, 06. + 13. + 20. + 27. Juli 2026, von 8 bis 9 Uhr
Mittwochs, 01. + 08. + 15. + 22. + 29. Juli 2026, von 17 bis 18 Uhr
Freitags, 03. + 10. + 17. + 24. + 31. Juli 2026, von 15 bis 16 Uhr
Von Anrufen, die außerhalb der Sprechzeiten eingehen, werden die Nummern gespeichert.
Es kann keine Nachricht hinterlassen werden. Es erfolgt ein Rückruf von KiZ beim Anrufenden.
Die Laufzeit des Elterntelefons wird bedarfsgerecht verlängert.
Als weitere Ansprechpartnerin für Fragen und Hinweise zum Thema Kinderschutz können Sie
zur Kinderschutzbeauftragten der Havelland Kliniken, Frau A. Thiele,
unter kinderschutz@havelland-kliniken.de oder 0175-2954573 Kontakt aufnehmen.
Ansprechpartner für Medien:
Pressestelle der Havelland Kliniken, presse@havelland-kliniken.de,
Tel. 03321/42 1003 oder -1010
FAQ
Aktuelle Situation: Missbrauchsvorwürfe gegen einen ehemaligen Kinderarzt der Havelland Kliniken GmbH – häufige Fragen und Antworten (FAQ)
Was ist passiert?
An den Havelland Kliniken ist es Anfang November 2025 zu einem Verdachtsfall sexuellen Missbrauchs an einem minderjährigen Patienten gekommen. Der Verdacht richtet sich gegen einen ehemaligen Kinderarzt der Havelland Kliniken. Die Mutter des Kindes hat Anzeige erstattet; Polizei und Staatsanwaltschaft haben daraufhin Ermittlungen aufgenommen.
Die Klinikleitung ist von den Vorwürfen sehr betroffen. Im Mittelpunkt stehen für uns das Wohl des betroffenen Kindes und seiner Familie sowie der Schutz aller Kinder, die uns anvertraut sind. Der Schutz von Kindern hat für die Havelland Kliniken oberste Priorität.
Über welchen Zeitraum sollen die Taten stattgefunden haben?
Nach dem aktuellen Stand der Anklage erstrecken sich die Tatvorwürfe auf den Zeitraum von Dezember 2013 bis November 2025. Die genaue Einordnung einzelner Verdachtsfälle ist Gegenstand des Strafverfahrens und der laufenden Aufarbeitung.
Wenn Ihr Kind in diesem Zeitraum bei den Havelland Kliniken behandelt wurde und Sie im Nachhinein Fragen, Sorgen oder ein ungutes Gefühl haben, können Sie sich an das vertrauliche Elterntelefon wenden: 0173 202 0588.
Hinweise, die für die strafrechtlichen Ermittlungen relevant sein könnten, richten Sie bitte direkt an das Hinweistelefon der Polizei: 0331 5508-2848.
Wie ist der aktuelle Stand des Verfahrens gegen den ehemaligen Kinderarzt?
Die Staatsanwaltschaft hat am 6. Mai 2026 Anklage erhoben. Der Beschuldigte befindet sich seit Ende November 2025 in Untersuchungshaft.
Nach Angaben der Ermittlungsbehörden umfasst die Anklage insgesamt 130 Tatvorwürfe. Diese Zahl und der Zeitraum der erhobenen Vorwürfe haben die Klinikleitung tief erschüttert.
Wie gehen die Havelland Kliniken mit der Situation um?
Die Havelland Kliniken nehmen die Vorwürfe sehr ernst. Wir kooperieren seit Beginn des Verfahrens vollumfänglich mit Polizei und Staatsanwaltschaft und stellen den Behörden die angeforderten Informationen und Unterlagen zur Verfügung.
Parallel dazu haben wir eine interne Aufarbeitung eingeleitet sowie unser Kinderschutzkonzept überprüft und weiterentwickelt. Dabei geht es nicht nur um den konkreten Verdachtsfall, sondern auch um die Frage, wie sich Kinderschutz im Klinikalltag noch verbindlicher, nachvollziehbarer und überprüfbarer umsetzen lässt.
Zugleich halten wir rechtsstaatliche Grundsätze ein. Wir informieren nur dort, wo es rechtlich möglich und verantwortbar ist. Für uns maßgeblich sind der Schutz mutmaßlich betroffener Kinder und Familien, die Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten sowie die Wahrung des laufenden Verfahrens.
Welche Maßnahmen wurden eingeleitet?
Die Havelland Kliniken haben ein umfassendes Maßnahmenpaket eingeleitet. Dazu gehören insbesondere:
- die interne Aufarbeitung des Geschehens,
- die Benennung einer fallbezogenen Sonderbeauftragten,
- die Einbindung eines unabhängigen externen Experten für Kinderschutz,
- die Überprüfung und Weiterentwicklung des Kinderschutzkonzepts,
- die verbindliche Konkretisierung des Vier-Augen-Prinzips,
- zusätzliche Dokumentations- und Kontrollpflichten,
- Verschärfung von Zugangs- und Zutrittsmöglichkeiten in sensiblen Bereichen
- die Einrichtung eines extern betreuten Elterntelefons,
- psychologische Unterstützungsangebote für betroffene Familien und Mitarbeitende,
- zusätzliche Schulungen und Sensibilisierungen für Mitarbeitende,
- die Weiterentwicklung von Meldewegen, Beschwerdemöglichkeiten und internen Standards.
Ziel aller Maßnahmen ist es, Kinderschutz strukturell weiter zu verankern und seine Umsetzung im Alltag überprüfbar zu machen.
Warum wird das Kinderschutzkonzept überprüft?
Der Schutz von Kindern ist zentraler Bestandteil unserer Verantwortung als Klinik. Deshalb überprüfen und entwickeln wir bestehende Regelungen, Abläufe und Standards weiter.
Die aktuellen Vorwürfe stehen in grundlegendem Widerspruch zu unserem Anspruch. Gerade deshalb prüfen wir konsequent, ob und an welchen Stellen sich Abläufe, Kontrollen, Verantwortlichkeiten oder Meldewege verbessern lassen.
Warum ist externe Unterstützung wichtig?
Externe Fachleute bringen eine unabhängige fachliche Perspektive ein. Sie unterstützen dabei, bestehende Schutzmechanismen kritisch zu prüfen, Schwachstellen zu identifizieren und konkrete Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Kinderschutzes abzuleiten.
Für die Havelland Kliniken ist diese externe Begleitung wichtig, um die Aufarbeitung fachlich fundiert, strukturiert und nachvollziehbar zu gestalten.
Warum veröffentlichen die Havelland Kliniken nicht alle Details?
Zum Schutz von Kindern und Familien, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde sowie aufgrund des laufenden Strafverfahrens können wir keine Einzelheiten zu konkreten Vorwürfen, möglichen Betroffenen oder Ermittlungsinhalten veröffentlichen.
Zudem müssen wir die Persönlichkeitsrechte des angeklagten ehemaligen Mitarbeitenden wahren.
Diese Zurückhaltung dient dem Schutz aller Beteiligten und einer rechtssicheren Aufklärung.
Aussagen zu einzelnen Tatvorwürfen, möglichen weiteren Fällen oder Details der Ermittlungen können ausschließlich Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht treffen.
Warum informiert die Klinik nicht selbst über mögliche weitere Betroffene?
Die Identifikation und Ansprache möglicher weiterer Betroffener ist allein Aufgabe der Ermittlungsbehörden. Nur so können Hinweise rechtssicher geprüft, Ermittlungen geschützt und Persönlichkeitsrechte gewahrt werden.
Die Havelland Kliniken unterstützen die Behörden umfassend. Parallel konzentrieren wir uns auf das, was in unserer Verantwortung liegt: die interne Aufarbeitung, die Unterstützung von Familien und Mitarbeitenden sowie die Weiterentwicklung unserer Schutzmaßnahmen.
Zusätzlich haben wir auf dieser Homepage Listen mit Unterstützungsangeboten und Ansprechpartnern für besorgte und betroffene Familien zusammengestellt.
Was bedeutet das für mein Kind?
Wie wird sichergestellt, dass mein Kind bei einer Untersuchung im Klinikum geschützt ist?
Medizinische Untersuchungen und Pflegehandlungen in sensiblen Bereichen an Minderjährigen erfolgen grundsätzlich nicht allein. Das Vier-Augen-Prinzip wurde verbindlich konkretisiert, organisatorisch abgesichert und mit klaren Dokumentationspflichten verbunden.
Das bedeutet:
- Bei Untersuchungen oder Pflegehandlungen an Minderjährigen ist eine zweite Person einzubeziehen.
- Das kann ein Elternteil, eine Begleitperson oder weiteres klinikinternes Fachpersonal sein.
- Die Anwesenheit einer weiteren Person ist zu dokumentieren
Abweichungen sind nur in eng begrenzten medizinischen Ausnahme- bzw. Notsituationen erlaubt und müssen nachvollziehbar dokumentiert, gemeldet und begründet werden.
Ist mein Kind jetzt in den Havelland Kliniken sicher?
Der Schutz von Kindern hat für die Havelland Kliniken höchste Priorität. Wir haben zusätzliche Maßnahmen eingeleitet, um Schutzmechanismen im Klinikalltag weiter zu stärken, verbindlicher umzusetzen und besser überprüfbar zu machen.
Eltern können sich bei Fragen oder Sorgen jederzeit an das Behandlungsteam wenden oder das Elterntelefon nutzen.
Wenn das Vier-Augen-Prinzip schon galt: Wie konnten die vorgeworfenen Taten über Jahre hinweg unentdeckt bleiben?
Diese Frage beschäftigt uns sehr. Warum die vorgeworfenen Taten über einen längeren Zeitraum unentdeckt bleiben konnten, lässt sich derzeit nicht abschließend beantworten. Die Klärung ist Gegenstand des Strafverfahrens sowie der internen und extern begleiteten Aufarbeitung. Wir prüfen konsequent, ob und an welchen Stellen Abläufe, Kontrollen, Verantwortlichkeiten oder Meldewege weiterentwickelt werden müssen.
Unser Ziel ist es, Kinderschutz im Klinikalltag verbindlicher, nachvollziehbarer und überprüfbarer zu machen.
Gibt es Ausnahmen vom Vier-Augen-Prinzip?
Abweichungen vom Vier-Augen-Prinzip sind nur in eng begrenzten medizinischen Ausnahmesituationen möglich, etwa wenn akuter Handlungsbedarf besteht und eine sofortige medizinische Versorgung erforderlich ist.
Solche Abweichungen müssen nachvollziehbar dokumentiert, gemeldet und begründet werden. Dadurch sollen sie im Nachgang überprüfbar sein.
Können Eltern ihre Kinder weiterhin mit Vertrauen behandeln lassen?
Ja. Die Havelland Kliniken arbeiten intensiv daran, Vertrauen zu sichern und weiter zu stärken. Dazu gehören klare Standards, verbindliche Abläufe, zusätzliche Kontrollen, transparente Meldewege und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Schutzmechanismen.
Wir wissen, dass Vertrauen in dieser Situation nicht einfach vorausgesetzt werden kann. Deshalb ist es unsere Aufgabe, durch verantwortliches Handeln, Aufarbeitung und konkrete Maßnahmen Orientierung und Sicherheit zu geben.
Wie werden Kinder aktuell bei Untersuchungen geschützt?
Bei medizinischen Untersuchungen und Pflegehandlungen in sensiblen Bereichen an Minderjährigen gilt das Vier-Augen-Prinzip. Je nach Situation sind Eltern, Begleitpersonen oder mehrere Mitarbeitende einbezogen.
Zusätzlich werden interne Abläufe, Dokumentationspflichten und Standards überprüft und weiterentwickelt. Damit soll Kinderschutz im Klinikalltag klarer geregelt, besser nachvollziehbar und konsequenter kontrollierbar werden.
Was beinhaltet das Kinderschutzkonzept der Havelland Kliniken?
Das Kinderschutzkonzept der Havelland Kliniken umfasst verbindliche Standards für den Umgang mit Minderjährigen im Klinikalltag. Dazu gehören insbesondere das Vier-Augen-Prinzip, Dokumentationspflichten, Meldewege, Schulungen und klare Verantwortlichkeiten.
Das bestehende Konzept wird derzeit überprüft und weiterentwickelt. Ziel ist es, Kinderschutz noch stärker in Abläufen, Verantwortlichkeiten, Schulungen und Kontrollen zu verankern.
Viele Eltern fragen sich, ob auch ihr Kind betroffen sein könnte. Wie gehen die Havelland Kliniken mit dieser Sorge um?
Wir haben großes Verständnis dafür, dass viele Eltern verunsichert sind. Fragen, Sorgen und Hinweise nehmen wir sehr ernst.
Für vertrauliche Gespräche steht das Elterntelefon zur Verfügung. Es richtet sich an Eltern und Angehörige, deren Kind aktuell oder in der Vergangenheit bei den Havelland Kliniken behandelt wird oder wurde.
Hinweise, die für strafrechtliche Ermittlungen relevant sein könnten, sollten direkt an die Polizei gerichtet werden.
Was können Eltern tun, wenn ihr Kind von einer unangenehmen oder nicht nachvollziehbaren Situation berichtet?
Bitte nehmen Sie solche Hinweise ernst und sprechen Sie mit Ihrem Kind ruhig und ohne Druck. Wenn es um eine aktuelle Behandlungssituation geht, wenden Sie sich bitte unmittelbar an das Behandlungsteam oder an die Kinderschutzbeauftragte der Havelland Kliniken Die Kontaktaufnahme kann per Mail unter kinderschutz@havelland-kliniken.de erfolgen oder telefonisch unter 0175-2954573. Weitere Kontaktdaten finden Sie auf unserer Homepage. https://www.havelland-kliniken.de/
Hinweise, die strafrechtlich relevant sein könnten oder mit den laufenden Ermittlungen zusammenhängen, sollten direkt an das Hinweistelefon der Polizei gerichtet werden: 0331 5508-2848.
Für vertrauliche Beratung und Orientierung steht außerdem das externe Elterntelefon zur Verfügung: 0173 202 0588.
Hilfe und Orientierung
Welche Unterstützung gibt es für Eltern, die verunsichert sind oder Fragen haben?
Die Havelland Kliniken haben ein Elterntelefon eingerichtet. Es bietet Eltern und Angehörigen einen geschützten Raum für Fragen, Sorgen und Gesprächsbedarf.
Das Elterntelefon wird von der Fachberatungsstelle Kind im Zentrum, KJHV Süd der EJF gAG, als externer und unabhängiger Ansprechpartner betrieben. Die Beratungsstelle verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung und Unterstützung bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.
Das Elterntelefon ist unter folgender Telefonnummer erreichbar: 0173 202 0588.
Die Sprechzeiten finden Sie hier: sind aktuell für jede Woche auf der Homepage zu finden
[https://www.havelland-kliniken.de/]
Eltern können sich dort vertraulich beraten lassen und Orientierung erhalten, unabhängig davon, ob ihr Kind aktuell oder in der Vergangenheit in den Havelland Kliniken behandelt wird oder wurde.
Sollten Eltern sich melden, wenn sie sich im Nachhinein Sorgen machen?
Ja. Wenn Eltern im Rückblick Fragen, Sorgen oder ein ungutes Gefühl haben, nehmen wir das sehr ernst. Für Gespräche und Unterstützung steht das Elterntelefon zur Verfügung.
Hinweise, die für strafrechtliche Ermittlungen relevant sein könnten, sollten direkt an die Polizei gerichtet werden. Dafür hat die Polizei ein Hinweistelefon eingerichtet:
0331 5508-2848
täglich von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Wie wird weiter informiert?
Die Havelland Kliniken informieren die Öffentlichkeit, sobald belastbare und veröffentlichungsfähige Informationen vorliegen und das laufende Verfahren dies zulässt.
Die fallbezogene Sonderbeauftragte Carolin Himburg sowie der externe Experte Hans Leitner, vormals Leiter der Fachstelle Kinderschutz des Landes Brandenburg, sind in die interne Aufarbeitung und Weiterentwicklung der Schutzmaßnahmen eingebunden.
Wann erfahren Eltern und Öffentlichkeit mehr?
Den Havelland Kliniken ist transparente und verlässliche Information wichtig. Zugleich liegen das Strafverfahren und die weitere rechtliche Bewertung bei den zuständigen Justizbehörden.
Wir informieren deshalb schrittweise, sobald belastbare Informationen vorliegen, veröffentlicht werden dürfen und die Arbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht dadurch nicht gefährdet wird.
Unterstützungsangebote und Ansprechpartner
Aktuelles
Projekt Mobile Landarztpraxis gestartet
Es braucht also neue Wege, um eine Stabilisierung in der ambulanten ärztlichen Versorgung zu erreichen. Ein entsprechendes Projekt im westlichen Havelland ist die „Mobile Landarztpraxis“, die von der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe (HKU) und dem Landkreis Havelland auf den Weg gebracht wurde.
Die erste der geplanten Praxen befindet sich in Friesack. Dort wurde nun die offizielle Eröffnung gefeiert. Zu den zahlreichen Gästen zählten u. a. Landrat Roger Lewandowski, Thilo Spychalski und Katja Schultz, die beiden Geschäftsführer der HKU Tochter MDZ, Bürgermeister Lothar Schneider und Ilka Lenke, die Amtsdirektorin von Nennhausen. Seit Mitte Mai ist Anja Malysch schon als Hausärztin in den hellen Räumen in der Berliner Str. 17 tätig. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin und ist außerdem in den Bereichen Notfall- und Palliativmedizin qualifiziert.
Aktuell ist ihre Praxis an drei Tagen geöffnet. Zum Team gehören bisher eine Medizinische Fachangestellte und eine Nichtärztliche Praxisassistentin (NäPa). Patienten werden nicht nur in der Hausarztpraxis empfangen, sondern die Ärztin oder die NäPa fahren auch zu Patienten in die Häuslichkeit, sind also mobil und können so einen größeren Einzugsbereich versorgen. Bürgermeister Lothar Schneider ist froh, dass viele Friesacker nun nicht mehr bis nach Neuruppin, Nauen oder gar Berlin fahren müssen.
Eine zweite Facette des mobilen Einsatzes ist der Umstand, dass die Ärztin und ihr Team weitere feste Sprechzeiten in anderen Orten des westlichen Havellandes anbieten wollen. Als nächstes steht Nennhausen „in den Startlöchern“. Hierfür hofft die MDZ, bei der Frau Malysch angestellt ist, dass die Zulassung in Kürze eintrifft. Das Amt Nennhausen hat alle Vorbereitungen für den Start getroffen und drückt ebenfalls die Daumen für die Eröffnung der zweiten mobilen Landarztpraxis. Und perspektivisch möchte Ärztin Malysch zusätzlich Telemedizin einsetzen, um Patienten, die älter oder in ihre Mobilität eingeschränkt sind, unnötige Wege zu ersparen.
Neue Wege im SPZ Wustermark: Entlastung (in) der Pflege durch KI und Robotik
Nüchtern beschrieben ist Willi ein sogenannter Sozial- oder Empathieroboter aus der Serie Navel. Menschliche Pflegekräfte soll und kann er nicht ersetzen, doch sie in ihrer Arbeit unterstützen. Vor allem, indem er mit Bewohnern kleine Gespräche führt, also für zusätzliche Ansprache und Aufmunterung sorgt. Wenn er noch weiter trainiert ist, wird er auch zu Veranstaltungen im Haus einladen, um so manchen Bewohner zusätzlich für die Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten zu gewinnen.
Willi ist Teil des Konzepts, das Pflegeheim Wustermark zu einem „Innovationshaus“ zu machen. Hier werden verschiedene Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz und Robotik erprobt, um das Berufsfeld Altenpflege abwechslungsreicher und attraktiver zu gestalten. Nachwuchs und Pflegekräfte werden schließlich nicht nur in Kliniken gebraucht. Vom Ergebnis profitieren dann wiederum die Bewohnerinne und Bewohner.
Physische Unterstützung erfahren die Pflegekräfte durch sogenannte Exoskelette. Diese Ausrüstung lässt sich schnell „anziehen“ und auf den einzelnen Körper optimal anpassen. Dann entlastet sie den Rücken der Pflegekraft und hilft dabei, Gewicht gut zu verteilen, z. B. wenn Bewohner beim Aufstehen bzw. Hinsetzen unterstützt werden.
Die Senioren selbst sollen durch computerunterstützte Anleitungen auf Monitoren zu Bewegungen animiert werden. Es braucht nur eine kurze Einweisung und schon geht’s los- solo oder in der Gruppe. Spielerische Animationen und Trainingsprogramme sind nicht nur etwas für junge Menschen.
Das Pflegeheim Wustermark wird auch in die ärztliche Betreuung elektronische Unterstützung einbinden. Modellprojekte mit Telemedizin ersparen Wege und Wartezeiten. Geräte wie Blutdruckmanschette, Stethoskop oder EKG sind mit einem Tablet verbunden, so dass erhobenen medizinischen Daten der Bewohner in Echtzeit aus dem Pflegeheim in die teilnehmende Arztpraxis übermittelt werden können. Ergänzend können Arzt, Pflegekraft und Bewohner sich über den Bildschirm sehen und miteinander sprechen.
Dennoch werden KI und Robotik immer nur Unterstützung bieten. Herzstück der Arbeit bleibt der direkte Austausch von Mensch zu Mensch – zwischen dem Team des Pflegeheims Wustermark und seinen Bewohnern.
Offizielle Eröffnung „Zentrum für Seelische Gesundheit Havelland“ am 10. Oktober
Dank intensiver Arbeiten, die v. a. die GSG leistete und koordinierte, konnte das ehemalige Seniorenpflegezentrum Nauen fristgerecht seiner neuen Bestimmung übergeben werden. Vormittags hatten interessierte Mitarbeitende der HKU die Gelegenheit, sich die neu gestalteten Räume anzusehen und sich über das Konzept zu informieren. Zur offiziellen Eröffnung konnten wir dann auch die Brandenburger Gesundheitsministerin Britta Müller und Landrat Roger Lewandowski begrüßen.
V. I. S. d. P. Dr. Babette Dietrich, Pressesprecherin Havelland Kliniken Unternehmensgruppe
Posts

Der Job mit dem Tacker
Der Zukunftstag hat’s gezeigt, getackert wird auch im Krankenhaus, und nein, nicht nur in der Verwaltung.
Lerne und lebe im HavelLand der Möglichkeiten! 😎😎😎

Sommerlicher Chor im SPZ Stadtforst
Das Team vom SPZ Stadtforst hatte einen riesen Spaß mit ihren Bewohner*innen am musikalischen Vormittag mit „Martin Maritim“ und wünschen allen ein sonniges Wochenende!

Friesack? Ach, kenn ich: Havelland!
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AZUBI – News aus der Klinik Rathenow –


