Notfallzentrum der Klinik Nauen

Interdisziplinäre Notfallzentrum

Unser Notfallzentrum ist die zentrale Anlaufstelle für alle medizinischen Notfälle. Jährlich versorgen wir rund 24.000 Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen oder schweren Verletzungen. Unser erfahrenes Team der Notfallmedizin steht Ihnen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung.

Täglich behandeln wir etwa 60 bis 80 Notfallpatienten. Ein Drittel davon wird durch den Rettungsdienst eingeliefert, während die Mehrheit eigenständig oder in Begleitung von Angehörigen zu uns kommt. Da Notfälle nicht planbar sind, kann es zu unterschiedlichen Wartezeiten kommen. Wir setzen alles daran, Sie schnellstmöglich und bestmöglich medizinisch zu versorgen.

Klinik Nauen

Ketziner Straße 21 • 14641 Nauen
info.nauen@havelland-kliniken.de

Dr. med. Petra Wilke

Chefärztin Abteilung Notfallmedizin
Dr. med. Petra Wilke
Fachärztin für Anästhesiologie
ZB Intensivmedizin/ Notfallmedizin/ Klinische Akut- und Notfallmedizin

Klinik Nauen
Tel.: 03321 42-1940
Fax: 03321 42-151035

Klinik Rathenow
Tel.: 03385 555-3100
Fax: 03385 555-3109

E-Mail: petra.wilke@havelland-kliniken.de

Markus Oelrich

Leitung Nauen
Markus Oelrich
Facharzt für für Allgemein- und Viszeralchirurgie
ZB Intensivmedizin/ Notfallmedizin/ Klinische Akut- und Notfallmedizin

Klinik Nauen
Tel.: 03321 42-1940
Fax: 03321 42-151035

E-Mail: markus.oelrich@havelland-kliniken.de

Im Notfall immer für Sie da

Notfälle sind nicht planbar und jeder ist individuell. Daher ist es auch nicht absehbar, wie viele Patienten gleichzeitig versorgt werden müssen. Und somit sind auch die Wartezeiten nicht auf den Punkt planbar.
Anders als in der Sprechstunde einer Arztpraxis erfolgt die Behandlung von Notfällen nicht nach Termin oder der Reihenfolge des Eintreffens von Patienten. Hier ist die Dringlichkeit der Behandlung entscheidend. Dazu arbeiten wir nach der sog. Triage.

Um die Schwere Ihrer Erkrankung und den Behandlungsbedarf schnell einschätzen zu können, wird bei Ihrer Ankunft im Notfallzentrum eine Triage-Pflegekraft eine international standardisierte Ersteinschätzung Ihrer Symptome vornehmen. Die wichtigste Aufgabe Team ist es, zeitkritische Erkrankungen rasch zu erkennen und die passende Therapie umgehend einzuleiten. Schnelle Entscheidungswege, gebündelte medizinische Kompetenz und eine hochwertige technische Ausstattung ermöglichen Ihre umfassende und rasche Behandlung.

Wichtige Informationen

Mi: 14:00 – 21:00 Uhr
Fr: 14:00 – 21:00 Uhr
Wochenenden, Feiertage, Heiligabend und Silvester: 9:00 – 19:00 Uhr
  • Versichertenkarte der Krankenkasse
  • Personalausweis
  • Arztbriefe (sofern vorhanden)
  • Medikamentenliste (sofern vorhanden)
  • Röntgenbilder oder CD (sofern vorhanden)

Hinweis zum Rücktransport: Sofern Sie nach der Untersuchung bzw. Behandlung im Notfallzentrum entlassen werden, weil kein stationärer Aufenthalt erforderlich ist, müssen Sie Ihre Rückkehr in die Häuslichkeit selbst organisieren und bezahlen.
Falles es erforderlich ist, unterstützt Sie der Infodienst bei der Organisation eines Taxis. Wir übernehmen jedoch weder die Garantie dafür, dass eines kommt, noch tragen wir die Kosten. Patienten mit Pflegestufe 3 + und dem Ausweis-Kennzeichen „H“ erhalten einen Zuschuss ihrer Krankenkasse zum Transport.

Ablauf der Patientenversorgung

Patienten, die selbstständig – also nicht mit dem Rettungsdienst – die Notfallversorgung aufsuchen, ziehen bitte zuerst eine Nummer am Ticketautomaten. Diese Nummer wird dann am Tresen aufgerufen. Dort wird Ihre Krankenkassenkarte eingelesen und Ihre Beschwerden erfragt. Anschließend werden Sie einem Arzt / einer Ärztin vorgestellt. Diese/r entscheidet nach Gespräch und Untersuchung, ob eine Behandlung ambulant oder stationär erfolgen muss. Je nachdem, welche Diagnostik während Ihrer Behandlung zur Abklärung Ihrer Beschwerden erforderlich ist (z.B. Computertomographie, Ultraschall), kann es zu unterschiedlichen Aufenthaltsdauern und Wartezeiten kommen.
Veranstaltungen Seniorenpflegezentrum Fontanepark

Bei akuten nicht lebensbedrohlichen Beschwerden:

Leistungsprofil

Unser Team arbeitet in räumlich getrennten Bereichen. Diese Aufteilung unserer Aufgaben und Ressourcen kann auch Wartezeiten in der Behandlung verursachen.
Unser Lesecafé mit WLAN
Unser Lesecafé mit WLAN

Überwachungsbereich

Hier versorgen und überwachen wir Patienten mit schweren Krankheitsbildern wie z. B. Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenentzündung. Sie benötigen oft eine enge medizinische und pflegerische Betreuung.
Schockraum: Zusätzlich werden Patienten durch den Rettungsdienst eingewiesen, die sich in akuter Lebensgefahr befinden. Sie werden in einem speziell ausgerüstetem Raum akut intensivmedizinisch versorgt.

Ambulanter Versorgungsbereich

Parallel werden Patienten, die nicht überwachungspflichtig sind, in 4 Untersuchungsräumen fachmedizinisch versorgt. Alle sind mit moderner Medizintechnik ausgestattet

Künstlerisch gestaltete Flure
Künstlerisch gestaltete Flure
Alters Unit

Im ambulanten Versorgungsbereich befindet sich auch ein speziell altersgerecht ausgestatteter Raum für Patienten im fortgeschrittenen Lebensalter (ab 70 Jahre).

Infos Alters Unit

Notaufnahmen sind für ältere Patienten sehr stressbehaftet: die fremde Umgebung, ständig wechselnde Bezugspersonen, eine Geräuschkulisse und grelles Licht wirken sich negativ aus und können mitunter zu einem akuten Verwirrtheitszustand führen. Unsere Alters Unit bietet die Chance diese Stressfaktoren spürbar zu reduzieren. Speziell geschultes Personal der Notfallversorgung arbeitet zusammen mit der fachgeriatrischen Abteilung, um den Aufenthalt für komplexe Untersuchung und Beobachtung, wie Sturzgefährdung und Gedächtnisbeeinträchtigungen, zu nutzen.

Im Alter stellen sich Krankheitsbilder oft anders dar. Gerade eine akut einsetzende Wesensveränderung kann der einzige Hinweis z. B. auf eine Infektion sein. Erst wenn dies abgeklärt ist, kann die zielgerichtete Behandlung einsetzen. Auch die Ursache eines Sturzes muss genauer abgeklärt werden: neben Harnwegsentzündungen und zu geringer Blutsalzgehalt können auch Herzerkrankungen die Ursache sein.

Mittels einer Ganganalyse versuchen wir schon eine Sturzgefährdung zu erkennen und im stationären Verlauf durch unterschiedliche Ansätze wie z.B. Physiotherapie, Medikamenteneinstellung zu verringern. Diese hochmoderne Technik kann im Rahmen der Diagnostik betagter Patienten, aber auch für neurologische und orthopädische Krankheitsbilder eingesetzt werden. Ein Bereich des Flurs vor der Alters Unit ist mit nicht sichtbaren Sensoren ausgerüstet. Diese spezielle Technik kann das Gangbild des Patienten erfasse. Dieses wird als Diagramm auf einem Monitor umgewandelt und bietet dem Arzt/Ärztin Hinweise auf Sturzanfälligkeit, neurologische Symptome und Hinweise auf dementielle Veränderungen.

Telenotarzt

In unserem Notfallzentrum ist neben dem Notarzteinsatzwagen-Standort auch ein Telenotarzt- Arbeitsplatz angegliedert.

Infos Telenotarzt

Speziell ausgebildeten Ärzten des Notfallzentrums werden auf ihre Monitore Blutdruckwerte, Herzfrequenz und auch das EKG des Patienten in Echtzeit übertragen. Über den Monitor kann der Telenotarzt direkt mit dem Patienten und den Rettungsdienst Mitarbeitern Kontakt aufnehmen. Die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes wird somit überbrückt und der Ablauf optimiert. Hoch qualifizierte Rettungsdienstmitarbeiter, die sogenannten Notfallsanitäter, sind befugt im Rahmen der telenotärztlichen Unterstützung Therapiemaßnahmen einzuleiten, z. B. die Gabe von stark wirksamen Schmerzmitteln. So steht der originäre Notarzt für die Einsätze zur Verfügung, für die er dringend benötigt wird: wie z. B. bei schweren Verkehrsunfällen, Herz-Kreislaufversagen und schwere Atembeschwerden.

Künstlerisch gestaltete Flure
Künstlerisch gestaltete Flure

Überwachungsbereich

Im Überwachungsbereich wird das Herz/ Kreislaufsystem sowie die Lungenfunktion der Patienten kontinuierlich überwacht, sodass bei Verschlechterung des Zustandes ärztlich und pflegerisch sofort eingegriffen werden kann.

Künstlerisch gestaltete Flure
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6 Betten Kurzlieger
Wie auf einer Intensivstation, stehen in den 2 Zimmern entsprechende Überwachungs-Betten zur Verfügung. Bei längerem Aufenthalt auf der Überwachungsstation erhält der Patient eine entsprechende Verpflegung. Sollte sich der Patient nach längerem Überwachungsaufenthalt stabilisieren und konnte durch die erweiterte Diagnostik eine Erkrankung, die einen weiteren Krankenhausaufenthalt zwingend notwendig macht, ausgeschlossen werden, ist eine Entlassung in die Häuslichkeit möglich.

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2 Isolierungszimmer
Die Isolierung von infektiösen Patienten ist in der letzten Zeit vor allem durch das Coronavirus ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit gerückt. Doch es gibt andere Keime, die schon länger einen Isolierungsbedarf mit sich bringen wie etwa das Noro- oder das Rotavirus, Salmonellen oder multiresistente Keime (MRSA). Patienten der Notfallversorgung stehen nun für solche Situationen zwei feste Isolierungszimmer zur Verfügung.

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2 Betten Stroke Unit
Ein akuter Schlaganfall ist ein Notfall, bei dem jede Minute zählt. Die Havelland Kliniken haben große Erfahrung mit strukturierter Schlaganfallversorgung. Ihre Stroke Unit umfasst neben der Versorgung der Patienten die lückenlose, medizinische Überwachung in der Akutphase. Es gilt, Komplikationen zu vermeiden, die die Prognose der Patienten verschlechtern. Durch eine engmaschige personelle Betreuung und Monitorüberwachung lebenswichtiger Funktionen können diese frühzeitig erkannt und behandelt werden. Neben der Versorgung unserer Patienten durch zwei Neurologen des Klinikums sind wir in einem telemedizinischen Netzwerk (ANNOTeM) organisiert.
Dieses sichert die unmittelbare fachneurologische Beurteilung unserer Patienten rund um die Uhr ab.
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Schockraum
Das Notfallzentrum Nauen ist als lokales Traumazentrum zertifiziert. Entsprechend wird eine hochmoderne Medizintechnik vorgehalten, um verunfallte Patienten zeitgerecht optimal zu versorgen. Interdisziplinär erfolgt in festgelegten Ablaufstrukturen die Diagnostik und stabilisierende Behandlung des Patienten.

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Weitere Versorgungseinrichtungen
In unmittelbarer Nähe des Notfallzentrums befindet sich das Herzkatheterlabor, die Radiologie mit Computertomograph (CT) und Magnetresonanztomograph (MRT) sowie das Zentrallabor der Klinik. Mit dem angegliederten Hubschrauber- Landeplatz können jederzeit Patienten, die eine erweiterte, spezialisierte Akut-Therapie benötigen, in ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung transportiert werden.

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