Notfallzentrum der Klinik Rathenow

Im Notfall immer für Sie da

Unsere interdisziplinäre Notfallversorgung ist die zentrale Anlaufstelle für alle medizinischen Notfälle. Jährlich versorgen wir rund 14.000 Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen oder Verletzungen.

Täglich behandeln wir etwa 35 bis 45 Notfallpatienten. Gut ein Drittel von ihnen wird durch den Rettungsdienst eingeliefert, die Mehrheit kommt selbstständig oder mit Angehörigen zu uns.

Patientinnen und Patienten, die nicht mit dem Rettungsdienst kommen, erreichen die Notfallversorgung über den ausgeschilderten hinteren Eingang im Erdgeschoss. Ihre erste Anlaufstelle ist die Anmeldung.

Da Notfälle nicht vorhersehbar sind, können auch die Wartezeiten variieren. Wir tun unser Bestes, um Sie so schnell wie möglich zu versorgen.

Klinik Rathenow

Forststraße 45 • 14712 Rathenow

Dr. med. Petra Wilke

Chefärztin Abteilung Notfallmedizin
Dr. med. Petra Wilke
Fachärztin für Anästhesiologie
ZB Intensivmedizin/ Notfallmedizin/ Klinische Akut- und Notfallmedizin

Klinik Nauen
Tel.: 03321 42-1940
Fax: 03321 42-151035

Klinik Rathenow
Tel.: 03385 555-3100
Fax: 03385 555-3109

E-Mail: petra.wilke@havelland-kliniken.de

Andreas Kühne
Leitung Rathenow
OA DM Andreas Kühne
Facharzt für Chirurgie

Klinik Rathenow
Tel.: 03385 555-3401
Fax: 03385 555-3409

E-Mail: andreas.kuehne@havelland-kliniken.de

Wichtige Informationen

  • Versichertenkarte der Krankenkasse
  • Personalausweis
  • Arztbriefe (sofern vorhanden)
  • Medikamentenliste (sofern vorhanden)
  • Röntgenbilder oder CD (sofern vorhanden)

Hinweis zum Rücktransport: Sofern Sie nach der Untersuchung bzw. Behandlung im Notfallzentrum entlassen werden, weil kein stationärer Aufenthalt erforderlich ist, müssen Sie Ihre Rückkehr in die Häuslichkeit selbst organisieren und bezahlen.
Falles es erforderlich ist, unterstützt Sie der Infodienst bei der Organisation eines Taxis. Wir übernehmen jedoch weder die Garantie dafür, dass eines kommt, noch tragen wir die Kosten. Patienten mit Pflegestufe 3 + und dem Ausweis-Kennzeichen „H“ erhalten einen Zuschuss ihrer Krankenkasse zum Transport.

Ablauf der Patientenversorgung

Um die Schwere Ihrer Erkrankung schnell einschätzen zu können, wird bei Ihrer Ankunft in der Notfallversorgung eine Triage-Schwester / ein Triage-Pfleger eine international etablierte und standardisierte Ersteinschätzung Ihrer Symptome vornehmen. Das speziell dafür ausgebildete und zertifizierte Triage-Personal nimmt sich Ihrer Beschwerden an und misst verschiedene wichtige Werte, wie beispielsweise Blutdruck und Herzfrequenz. Anschließend werden alle Patientinnen und Patienten nach der Behandlungsnotwendigkeit ihrer Erkrankung versorgt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Reihenfolge der Patientenbehandlung nicht unbedingt nach dem zeitlichen Erscheinen richtet. Sie orientiert sich an der festgelegten Behandlungsdringlichkeit. Neben der medizinischen Aufnahme nehmen wir bei Ihrer Ankunft auch Ihre persönlichen Daten auf. Dazu lesen wir Ihre Krankenkassenkarte ein. Anschließend werden Sie einem Arzt / einer Ärztin vorgestellt, die in Abhängigkeit von Ihren Beschwerden verschiedene Untersuchungen veranlasst, um Ihnen helfen zu können. Erst danach kann eine Entscheidung getroffen werden, ob eine Behandlung ambulant oder stationär erfolgen muss. Je nachdem, welche Diagnostik während Ihrer Behandlung zur Abklärung Ihrer Beschwerden erforderlich ist (z.B. Computertomographie, Ultraschall), kann es zu unterschiedlichen Aufenthaltsdauern und Wartezeiten kommen.

Hinter jedem körperlichen Symptom können sich verschiedene Krankheitsbilder und lebensbedrohliche Erkrankungen verbergen. Deshalb gehören Notfälle in unverzügliche und professionelle Behandlung. Die wichtigste Aufgabe für unser Team ist es, zeitkritische Erkrankungen rasch zu erkennen und die passende Therapie umgehend einzuleiten. Schnelle Entscheidungswege, gebündelte medizinische Kompetenz und eine hochwertige technische Ausstattung ermöglichen Ihre umfassende und rasche Behandlung. Dazu greifen wir auf festgelegte medizinische Handlungsabläufe zurück.

Sollte bei Ihnen eine Erkrankung/Verletzung diagnostiziert werden, die eine weiterführende Behandlung fachspezifisch erfordert, die nicht in unserer Klinik der Basis- und Regelversorgung weiter therapiert werde kann, erfolgt, falls medizinisch erforderlich, die Verlegung in eine übergeordnete Versorgungseinrichtung mit Hilfe des angegliederten Rettungsdienstes.

Leistungsprofil

Die Notfallversorgung besteht aus 4 Behandlungsräumen sowie einem Ersteinschätzungsbereich und einem Schockraum, die jeweils mit moderner Medizintechnik ausgestattet sind. Mittels gesonderter telemedizinischer Ausstattung kann zusätzliche Fachexpertise aus universitären Zentren mit angebunden werden wie zu Beispiel bei der Schlaganfall-Behandlung:
Neben der Versorgung unserer Patienten durch zwei Neurologen des Klinikums sind wir in einem telemedizinischen Netzwerk (ANNOTeM) organisiert. Dieses sichert die unmittelbare fachneurologische Beurteilung unserer Patienten rund um die Uhr ab.
Ein akuter Schlaganfall ist ein Notfall, bei dem jede Minute zählt. Die Havelland Kliniken haben große Erfahrung mit strukturierter Schlaganfallversorgung. Ihre Stroke Unit umfasst neben der Versorgung der Patienten die lückenlose, medizinische Überwachung in der Akutphase. Es gilt, Komplikationen zu vermeiden, die die Prognose der Patienten verschlechtern. Durch eine engmaschige personelle Betreuung und Monitorüberwachung lebenswichtiger Funktionen können diese frühzeitig erkannt und behandelt werden.

In unmittelbarer Nähe der Notfallversorgung befindet sich die Radiologie mit Computertomograph (CT) sowie das Zentrallabor der Klinik. Mit der angegliederten Hubschrauber-Landefläche können jederzeit Patienten, die eine erweiterte, spezialisierte Akut-Therapie benötigen, in ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung transportiert werden.

Mit dem Alterstraumatologischen Zentrum (ATZ) an unserer Klinik bieten wir insbesondere älteren Notfallpatienten eine besondere Versorgungsmöglichkeit: Gerade Sturzereignisse und daraus resultierende Knochenbrüche stellen im hohen Alter eine große Gefahr dar. Zusammen mit dem Rettungsdienst, der Notfallversorgung, und den Fachabteilungen für Geriatrie und Chirurgie bieten wir Ihnen als Patient eine umfassende, auf die besonderen Belange von Knochenbrüchen im Alter abgestimmte Spezialversorgung.

Impressum

Datenschutz

Barrierefreiheit

Rückmeldewesen

Medizinproduktesicherheit