Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Unsere Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist eine interdisziplinäre Einrichtung, in der alle Kinder und Jugendlichen bis hin zum vollendeten 18. Lebensjahr unabhängig von der Art ihrer Erkrankung behandelt werden können. Neben allgemeinen Erkrankungen im Kindesalter sind wir spezialisiert auf die Betreuung von Kindern, neurologischen Krankheitsbildern, sowie auf die Versorgung von Neugeborenen ab der 32. Schwangerschaftswoche. Bei gynäkologischen und urologischen Krankheitsbildern erfolgt eine altersgerechte und einfühlsame Betreuung der Patienten, sowie der Angehörigen.
Chefarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Manuel Christian Rimpl
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Sekretariat Klinik Nauen
Tel.: 03321 42-1940
Fax: 03321 42-151035
Sekretariat Klinik Rathenow
Tel.: 03385 555-3100
Fax: 03385 555-3109
Weitere Ansprechpartner
Klinik Nauen – Leitende Oberärztin
Dr. Stefanie Heinrich
Kinder- und Jugendmedizin
Klinik Rathenow – Oberärztin
Dipl.-Med. Jutta Grunert
Kinder- und Jugendmedizin
Kooperationspartner
Havelländisches Netzwerk Gesunde Kinder
Ihre Ansprechpartnerin
Andrea Thiele
Klinik Nauen Tel.: 03321 42-1087
E-Mail: gesunde.kinder@havelland-kliniken.de
E-Mail: andrea.thiele@havelland-kliniken.de
Leistungsprofil
Versorgung und Pflege
Unsere Klinik für Kinder- u. Jugendmedizin ist eine interdisziplinäre Einrichtung.
Unabhängig von der Art ihrer Erkrankung werden Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr während ihres Aufenthaltes im Krankenhaus auf unsere Station aufgenommen.
Es finden tägliche Facharztvisiten und Konsultationen durch die entsprechenden Kliniken auf der Station statt. Darüber hinaus bieten wir den Eltern ambulante Beratungsgespräche mit den jeweiligen Facharztkollegen an. Wenn sie schon ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen, sollen unsere kleinen und größeren Patienten wenigstens Altersgenossen um sich haben. Unser speziell geschultes Personal kümmert sich besonders um unsere kleinen und kleinsten Patienten, doch es kann Eltern oder Großeltern nicht ersetzen. Ideal ist es deshalb, wenn ein Elternteil beim Kind in der Klinik bleiben kann. Einige Zimmer sind so ausgestattet, dass Mutter oder Vater bei ihrem kranken Kind übernachten können. Dem mit aufgenommenen Elternteil entstehen bei Kindern im Vorschulalter keine Kosten.
Neben freundlicher Farbgestaltung haben wir besonderen Wert auf eine familiengerechte Ausstattung unserer Station gelegt.
Um Ängste bei den Kindern abzubauen, wurde das Personal in fröhlichen Farben eingekleidet. Darüber hinaus wollen wir, dass die Kinder bei der Aufnahme in die Klinik in eine bekannte Umgebung kommen, in der sie auch schon ein wenig die Teammitglieder kennen. Wir führen daher regelmäßig Kennlernführungen für die Kindertagesstätten und Schulen der Region durch.
Tagsüber steht den Kindern auf unserer Station ein Spielzimmer zur Verfügung und wenn es die Erkrankung erlaubt, finden sie dort Unterhaltung und spielerische Abwechslung. Die Zeit im Krankenhaus soll möglichst angenehm sein und schnell vergehen, daher gibt es auch in jedem Patientenzimmer einen Fernseher und ein Telefon.
Diagnostik und Behandlung
- intensive Behandlung kranker Früh- oder Neugeborener (familienorientierte Neonatologie) ab 32. SSW
- Infektionskrankheiten
- Erkrankungen der Atemwege
- Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Nieren und ableitenden Harnwege
- Herz- und Kreislauferkrankungen
- allergische Erkrankungen
- Anfallsleiden
- Sonographie des Kopfes, des Bauches und der Hüftgelenke, sowie der Arteria basilaris
- Endoskopien, Röntgen, CT und MRT
- u.a.m.
Neonatologie
Anwesenheit des Kinderarztes rund um die Uhr bei allen Risiko-, Früh- und operativen Geburten. Betreuung der Wöchnerinnen durch qualifizierte Kinderkrankenschwestern. Untersuchung und Behandlung jedes Neugeborenen durch den Kinderarzt.
Als Besonderheit bieten wir in unserer Klinik die Durchführung der Ultraschalluntersuchung der Arteria basilaris als Screening (Vorsorgeuntersuchung zur Vermeidung des plötzlichen Kindstodes) an.
Die Arteria basilaris versorgt den Hirnstamm, eine Region im Gehirn, in der die Herz- und Atemtätigkeit gesteuert wird. Bei Kindern, die am plötzlichen Kindstod (SIDS) verstorben sind, wurde festgestellt, dass lageabhängig eine Minderdurchblutung dieser Region nachweisbar war.
DEEG et al (1998’) konnten zeigen, das eine pathologische Blutströmung bei 0,18 ‰ – 1,8 ‰ in der Größenordnung von SIDS liegt, sodass die Minderdurchblutung eine Ursache für den plötzlichen Kindstod sein kann. Durch Einführung dieser Untersuchung konnte die Häufigkeit des plötzlichen Kindstodes auf 1,8 % gesenkt werden.
Mit diesem medizinischen Vorsorgeangebot wollen wir den Eltern unserer Region ein hohes Maß an Sicherheit zur Vermeidung eines solches Ereignisses geben. Zusätzlich beraten wir auch zu den weiteren Risikofaktoren des SIDS.
Neuropädiatrie
Kindernotfallambulanz
Interdisziplinär
Klinik Spezial
Besuch von den Klinik-Clowns
Lachen ist immer besser als Weinen. Und gerade, wenn ein Kind in die Klinik muss, wird ein Moment Freude und Leichtigkeit besonders gebraucht. Um dies zu ermöglichen, gibt es auf der Kinderstation Clowns-Besuche.
Die professionellen Clowns werden mit den einzelnen Kindern, die auf der Station liegen – und wenn sie zu Besuch sind, auch mit den Eltern – in spielerische Interaktion treten, um Krankheit und Sorgen für einen Moment zu verzaubern. Ob es dabei lustig, poetisch, spielerisch oder noch ganz anders wird, das hängt von den Clowns, dem Kind und der jeweiligen Situation ab – es wird immer eine einzigartige Begegnung.
Den Kindern, die ihre gewohnte Umgebung und Freunde oder das Haustier vermissen, hilft das ebenso wie Eltern, von denen für einen Moment die Spannung abfällt und auch dem Klinikpersonal tun solche bunten Einsprengsel gut.
Kurzum: Alle gewinnen.
"Affensprechstunde"
Wir bieten für ärztliche Kollegen die Möglichkeit, Kinder mit urologischen und nephrologischen Problemen in einer gesonderten Sprechstunde vorzustellen.
Bitte beachten: Eine ärztliche Überweisung ist notwendig, Eltern können sich nicht direkt bei uns anmelden.
Dieses Angebot halten wir vorerst nur am Standort Nauen vor.
Kinderurologische Sprechstunde
- Kinderurologische Erkrankungen und Miktionsprobleme
- Kindernephrologische Erkrankungen
- Enuresis-Diagnostik und Beratung
- Anamnese, körperlicher Status, Urindiagnostik
- Diagnostische Möglichkeiten umfassen: Uroflow, Urodynamik,
- Ultraschall und Restharnbestimmung, Zystoskopien
Eltern-Beratung zur Medikation
Ihr Kind war Patient in unserer Klinik – nun geht es wieder nach Hause!
Die Genesung Ihres Kindes ist so weit fortgeschritten, dass ein stationärer Aufenthalt nicht mehr erforderlich ist. Um die Gesundung auch weiter gut voranzubringen, ist es allerdings erforderlich, dass Ihr Kind die Medikamente, die ihm in der Klinik verordnet wurden, weiterhin richtig einnimmt.
Dabei kommt Ihnen als Eltern eine wichtige Funktion zu.
Sie sollten die Einnahme als solches begleiten und „überwachen“, also sicherstellen, dass diese auch erfolgt. Um Sie darin bestmöglich zu unterstützen, bieten wir als Vertreter der Klinikapotheke eine Elternberatung an.
Damit die Arznei dem Alter bzw. Gewicht Ihres Kindes angepasst werden kann, werden bevorzugt flüssige Zubereitungen wie Säfte, Sirup, Suspensionen, Lösungen verordnet. Auch Inhalationen oder Zäpfchen lassen sich entsprechend gut dosieren. Diese Arzneimittel können jedoch nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie korrekt angewendet werden und es weder zu Über- noch Unterdosierungen kommt.
Bevor Sie mit Ihrem Kind die Klinik verlassen, möchten wir Ihnen daher die verordnete Medikation und ihre Anwendung verständlich erklären. Und natürlich beantworten wir auch gern Ihre Fragen. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass es sich positiv auswirkt, wenn Kinder spüren, dass die Eltern die Einnahme der Medikamente unterstützen und die Verabreichung sicher begleiten können.
Unser Team der Klinikapotheke ist daher täglich ab 11:45 Uhr auf der Kinderstation (K 1) präsent, damit Sie einen versierten Ansprechpartner für die Medikation nach der Entlassung haben und den Weg nach Hause mit gutem Gefühl antreten können.
Wir wünschen weiterhin gute Besserung !